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SAISONHEFT 2017/18

 

 

  


 

 


 

 

 

 


Nachwuchs in Sicht bei den SGH-Schiedsrichtern

Hallo liebe Handballfreunde,

nachdem in den letzten drei Jahren mit unserem ehemaligen Bufdi Pascal Kohler lediglich ein neuer Schiri ausgeblidet werden konnte, ist es umso erfreulicher, daß im vergangenen Sommer mit Claudia Leiser, Bianca Potcoava und Jan Seitz gleich drei Nachwuchskräfte ihre Neulingsprüfung erfolgreich absolvieren konnten.

Besonders erwähnenswert ist, dass mit Claudia und Bianca erstmals seit vielen Jahren wieder zwei junge Frauen in unserer SG als Unparteiische unterwegs sind. Dies war in unserer doch sehr "frauenlastigen" SG auch dringend erforderlich.

Komplettiert wird das SGH-Schiriteam von den alten Hasen Michael Frank, Jens Welach, Martin Gräßle, Dirk Löffler, Heinz Benkner, Winfried Rumpf und Stephan Leiser sowie den jungen Wilden Jan Attmanspacher, Dominik Potrafke, Lucas Lauster, Joshua Schwellinger und Florian Leiser.

Wir alle verbringen Wochenende für Wochenende unzählige Stunden in den vielen Hallen unseres Handballbezirks und tragen somit maßgeblich zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bei.

Situation bleibt angespannt

Trotz der mittlerweile sehr vielen Schiedsrichter in unserer SG stellen wir dem Handballbezirk gerade mal exakt die erforderliche Anzahl an Unparteiischen zur Verfügung, die wir aufgrund der Vielzahl unserer Mannschaften auch benötigen. Aus diesem Grunde brauchen wir weiterhin neue Schiris um dies auch künftig gewährleisten zu können.

Rückblick auf die neuen Regeln

Die im Sommer 2016 eingeführten neuen Regeln brachten nicht immer spürbare Veränderungen auf dem Spielfeld. Der siebte Feldspieler wurde fast nur in höheren Ligen eingesetzt, hier konnten wir vor allem im Fernsehen des öfteren Würfe aus 30 Metern aufs leere Tor beobachten. Das Thema "verletzter Spieler" greift bisher erst im Bereich des DHB, und auch haben fast alle Spieler recht frühzeitig registriert daß sie sich in den letzten 30 Sekunden keine unüberlegten Aktionen mehr erlauben sollten. Auch die Sechs-Pässe-Regel nach Anzeigen des Warnzeichens für Passives Spiel führte nicht zu erheblichen Änderungen, weil die sechs Pässe aufgrund eines vorzeitigen Abschlusses meistens erst gar nicht ausgespielt wurden.

Zum Abschluss wünschen wir allen Mannschaften eine erfolgreiche, vor allem aber verletzungsfreie Saison und allen Schiedsrichtern ein glückliches Händchen bei ihren Entscheidungen in ihrer tollen, aber nicht immer einfachen Aufgabe auf der Platte. Liebe Fans, feuert Eure Mannschaften lautstark an, und lasst uns aber bitte unseren Job machen, wir merken es oft selbst wenn wir mal daneben liegen. Die Mannschaften spielen nicht fehlerfrei, wir pfeifen nicht fehlerfrei, aber wir haben immer ein Auswärtsspiel..;-)

Bis bald in der Halle und sportliche Grüße,

Eure Schiedsrichterobmänner Winfried Rumpf und Jens Welach

 

 

Auf einen Blick: Die fünf Regeländerungen

Blaue Karte, passives Spiel, der Umgang mit verletzten Spielern sowie die letzte Minute und der siebte Feldspieler: Die fünf Regeländerungen des Weltverbandes IHF sind ab 1. Juli 2016 gültig.

1. Torwart als Feldspieler:

Der Torwart kann als siebter Feldspieler eingesetzt werden. Er muss nicht mehr zwingend mit einem Leibchen gekennzeichnet sein. Ist er das nicht, darf jedoch kein Feldspieler den Torraum betreten; der Torwart muss erst für einen Feldspieler eingewechselt werden.

2. Verletzter Spieler:

Ein verletzter Spieler muss das Spielfeld verlassen, nachdem er auf dem Spielfeld medizinisch behandelt wurde, und darf es erst wieder betreten, wenn seine Mannschaft drei Angriffe abgeschlossen hat. Ein Angriff beginnt mit Ballbesitz und endet, wenn ein Tor erzielt wurde oder die angreifende Mannschaft den Ball verliert. Betritt der Spieler das Spielfeld vor Ablauf der drei Angriffe, wird es wie ein Wechselfehler geahndet. Bei einer progressiven Bestrafung des Gegenspielers des Gefoulten gilt die Regel nicht; ebenso bei einem Torwart, der nach einem Kopftreffer liegenbleibt. ACHTUNG: Als einzige Regeländerung ist der verletzte Spieler ausschließlich im Profibereich gültig!

3. Passives Spiel:

Nach der Anzeige des Vorwarnzeichens hat die vorgewarnte Mannschaft maximal sechs Pässe zur Verfügung, um auf das Tor zu werfen. Wenn der angreifenden Mannschaft ein Freiwurf zugesprochen wurde, wird die Anzahl der Pässe nicht unterbrochen. Das Zählen der Pässe erfolgt durch den Schiedsrichter und ist eine Tatsachenfeststellung.

4. Letzte Minute:

Der Wortlaut “letzte Spielminute” in den Regeln 8:5, 8:6, 8:10c und 8:10d wird durch die “letzten 30 Sekunden des Spiels” ersetzt. Begeht ein Abwehrspieler in den letzten dreißig Sekunden eine grobe Regelwidrigkeit oder unterbindet regelwidrig eine Wurfausführung (Anwurf, Abwurf, Freiwurf, Einwurf), erhält er nun eine rote Karte ohne Bericht - und die andere Mannschaft automatisch einen Siebenmeter.

5. Blaue Karte: 

Die Schiedsrichter haben zusätzlich zur Gelben und Roten auch eine Blaue Karte zur Verfügung, um bei einer Disqualifikation eines Spielers für mehr Klarheit zu sorgen. Wenn die Schiedsrichter - nach dem Zeigen der Roten Karte - auch noch die Blaue Karte zeigen, wird ein schriftlicher Bericht in den Spielbericht aufgenommen und die Disziplinarkommission ist für weitere Maßnahmen verantwortlich.