Rückblick auf die mC1-Saison in der Landesliga:

Zweitbeste Mannschaft im Bezirk Heilbronn-Franken

Was war das für ein Erfolg: nach sechs Spielen in der überregionalen HVW-Quali wurde der Startplatz in der Landesliga-Staffel 1 in Wangen im Allgäu perfekt gemacht. Die Jungs - wohlgemerkt alle bis auf einen Torwart seit der frühesten Jungend aus den eigenen Stammvereinen Nordheim/Leingarten/Böckingen - gaben alles gegen Gegner, die nicht ganz so eingespielt waren wie wir, aber mit zahlreichen Auswahlspielern aus umliegenden Vereinen gespickt waren.

Was war das oberste Ziel in dieser Saison? Wir wollten mit unserem 12er-Kader professionell trainieren und unser Kombinationsspiel von Spiel zu Spiel steigern, um mit dem einen oder anderen überregionalen Gegner mithalten zu können. Und wir wollten in dieser Liga gleich einen Spieler integrieren, der erst im Sommer mit dem Handballsport angefangen hat! Ein weiteres Ziel in diesem Lernjahr war es, am Schluss nicht die goldene Himbeere für den letzten Platz übergeben zu bekommen – und das haben wir erreicht! Drei Siege konnten von den tapferen Jungs errungen werden. Die wichtigen zwei Siege gegen den Lokalrivalen Weinsberg wurden nach jeweiligen Achterbahnfahrten (teilweise 6 Tore Vorsprung, danach bis zu 4 Tore Rückstand und dann jeweils nochmals das Spiel gedreht) eingefahren. Ein weiterer Sieg wurde gegen Salamander Kornwestheim erspielt. Der Sieg mit 3 Toren war die gelungene Revanche für ein völlig verkorkstes Hinspiel, in dem nichts klappte und wir mit 11 Toren im Hintertreffen waren. Und dann war da noch das Rückspiel gegen den haushohen Favoriten aus Fellbach, das wir trotz Halbzeitführung und unermüdlichem Kampf in letzter Sekunde durch eine unglückliche Auszeitnahme und einen damit verbundenen Schiedsrichterregelfehler leider noch mit einem Tor verloren geben mussten.

Naja, und zuletzt waren da noch die beiden Spiele gegen Schwäbisch Gmünd, einen direkten Konkurrenten auf dem benachbarten Tabellenplatz. In diesen Spielen, die wir unbedingt gewinnen wollten, gingen wir regelrecht unter und verloren mit 10 und 16 Toren (die höchsten Niederlagen). Viel besser sahen wir dagegen die Top-Mannschaften der Staffel aus: In den Spielen gegen Herrenberg und HABO waren wir lange nur 2-3 Tore im Hintertreffen, bis die Kräfte unseres recht kleinen Kaders schwanden und die beiden mit zahlreichen HVW-Auswahlspielern gespickten Mannschaften zum Schluss davonzogen.

Was lief gut und an was gilt es weiter zu arbeiten. Insgesamt können wir zufrieden sein: es war ungemein spannend, neue Hallen, andere Spieler und Schiedsrichter kennenzulernen. 3 unserer Spieler zählen zu den besten 20 Torschützen der Liga! Manchmal war der Respekt vor der Körpergröße der anderen anzumerken, manchmal fehlte sicherlich das Zutrauen in die eigenen Muskeln in der Abwehr, aber spielerisch gehörte das, was die Jungs auf dem Weg nach vorne und bis zum Torabschluss zustande brachten, manchmal zum Besten, das die Liga zu sehen bekam. Hätte dann noch die Abschlussquote der klarsten Torgelegenheiten höher gelegen, wäre sogar ein Mittelfeldplatz im Rahmen des Möglichen gewesen.

Absolut beachtenswert war der tolle Umgang der Jungs untereinander und der Trainingsfleiß der Mannschaft: Im Durchschnitt waren 85% der Spieler seit den Sommerferien beim Training und bei den Spielen anwesend – auch in den Schulferien und trotz kleiner Verletzungen. Ein Spieler nahm sogar 59 von 61 Mal das Trainings- und Spielangebot wahr und fehlte nur zweimal wegen Krankheit und Verletzung. Wenn im Training nun künftig noch aufmerksamer zugehört und das zu Lernende umgesetzt wird, ist das Potential der Spieler noch lange nicht erschöpft. Man sieht das in Test- und Trainingsspielen gegen andere Mannschaften und ältere Spieler in unserer SG.

Eine besondere Unterstützung erhielten wir von den Eltern und Bekannten, denn sie stifteten den Jungs zwei Paar personalisierte Trikots mit ihren Namen für diese Landesligasaison!

Wir bedanken uns bei allen Spielern, den großartigen Eltern und den vielen Zuschauern für diese wunderbare Saison, die uns immer als etwas ganz Besonderes in Erinnerung bleiben wird.

Die Trainer Dirk mit Alf