Einen ganz miserablen Start ins Jahr 2019 erwischte die zweite Mannschaft des TSV Nordheim

TSV Nordheim 2 – SV Kornwestheim         28:43 (12:18)

Hatte man das Hinspiel nach tollem Kampf nur mit einem Tor verloren, ging man dieses Mal klanglos unter. In den ersten Minuten sah alles noch anders aus. Über Linksaußen bestimmten die Gastgeber das Spiel und konnten bis zur 12. Minute und dem 5:4 immer ein Tor vorlegen.

Allerdings machte sich bereits schnell bemerkbar, dass die Abwehr an diesem Tag viele Abstimmungsprobleme hatte. Auch die Rückraumspielerinnen scheiterten mit ihren Würfen meistens an der Mauer der Gäste. Somit zogen die Salamander bis zur 21. Minute auf 7:11 davon und Trainerin Monika Haiber sah sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Doch die Gäste bauten ihre Führung bis zur Pause weiter auf 12:18 aus.

Man war sich einig, dass dieses Spiel noch nicht verloren sei. Doch die zweite Hälfte war noch geprägter von Fehlern und das Tempo von Nordheim wurde immer langsamer. Die Kornwestheimerinnen drehten nochmal voll auf und beinah jeder Angriff wurde mit einem Tor abgeschlossen.

Somit wurde man bereits zum vierten Mal in dieser Saison völlig deklassiert. Der Endstand von 28:43 war zwar für Kornwestheim völlig verdient, spiegelt aber nicht das wieder, was die Nordheimerinnen eigentlich leisten können.

Am kommenden Samstag muss unbedingt wieder volle Konzentration und unbändigen Willen auf die Platte gebracht werden, wenn man gegen den Tabellenzweiten, TV Flein, nicht nochmal unter die Räder kommen möchte. 

Für den TSV spielten: Lene Gutjahr und Selina Würz (beide im Tor), Larissa Klier, Jessica Popken, Seline Sander, Nina Pfister, Tabea Kraiss, Lea Ohr, Lena Schmidt, Selina Stehle, Katharina Sittig, Nathalie Betz, Annika Korthals, Lisa Walter